Die Polizistin und der Ausreißer

Bei meiner zweiten Begegnung mit Daria haben wir ein Spiel inszeniert, das irgendwo zwischen BDSM-Session und therapeutischem Rollenspiel lag. Sicher kein typisches BDSM-Spiel, aber ein schönes Beispiel, wie man sexuelle und therapeutische Aspekte beim BDSM miteinander verbinden kann.

Es geht in diesem Spiel um den 15 Jahre alte Adrian, der von zu Hause ausgebüxt ist. Adrian ist ein frecher und rebellischer Teenager, der dafür bekannt ist, dass er hin- und wieder Mist baut, obwohl er im Grunde ein liebenswerter und sensibler Junge ist. Nun wurde Adrian zum wiederholten Mal von der der Polizei aufgegriffen und sitzt auf der Wache, wo Polizeikommissarin Daria auf ihn aufpassen soll. Die Beamtin kennt Adrian von vorherigen Einsätzen und weiß ein wenig um seine Geschichte. Polizeibeamtin Daria ist Jugendlichen gegenüber einfühlsam und sensibel, kann aber ‒ wenn es es sein muss ‒ auch entschlossen zupacken.

Was die Staffage betrifft, so haben wir vieles nur angedeutet. Daria trug keine echte Polizeiuniform, sondern eine schwarze Hose mit schwarzer Bluse, was einer strengen, uniformähnlichen Kleidung recht nahe kam. Lediglich die silberglänzenden Handschellen am Gürtel, die waren echt und kamen später auch ganz real zum Einsatz. Ich selbst hatte mir mein Teenager-Outfit angedeutet mit Jeans, schlabbrigem T-Shirt und einer verkehrt herum aufgesetzten Baseballkappe. Das reichte, um mich für eine Stunde noch einmal um gut 30 Jahre jünger zu fühlen 😉

Ein liebevoll-strenger Machtkampf

Einer der Spielräume im im Studio wird zum Polizeirevier. Ich tauche ab in die Rolle des 15-jährigen Adrian, der lustlos und genervt in seinem Stuhl hängt, nachdem er von einer Streifenwagenbesatzung zur Wache gebracht wurde. Währenddessen schlüpft Daria in ihre Rolle als Polizeibeamtin. Sie betritt das Zimmer und versucht, mit dem wartenden Adrian ins Gespräch zu kommen:

Mensch Adrian, was ist denn los, warum hauen Sie von zu Hause ab? Erzählen Sie mir doch mal, was passiert ist.“

Adrian mag nicht reden und will auch niemanden neben sich sitzen haben, der auf ihn aufpasst wie auf ein kleines Kind. Er zeigt sich als durch und durch rebellischer Teenager:

Ach, Sie schon wieder?“, blafft er Daria an, „Nur um das klarzustellen: Ich hab keinen Bock zu reden, ich stehe jetzt auf und geh, wohin ich will!“

Mit forschen Schritten versucht Adrian, den Raum zu verlassen. Doch er hat die Rechnung ohne Daria gemacht. Die resolute Polizeikommissarin ist eine starke und entschlossene Frau, die sich ihm sofort entgegenstellt.

Nein Adrian, Sie werden nicht gehen. Sie setzen sich jetzt bitte wieder hin und reden mit mir!“ 

Adrian kann nicht anders, als weiter den genervten Teenager zu geben:

 „Ey, wen interessiert das denn alles? Kommt doch eh nichts dabei raus, wenn wir hier sitzen und reden, das kenn ich schon. Also, ich gehe jetzt!“

Daria stellt sich vor die Tür und setzt dabei auch auf physische Präsenz. Entschlossen stellt sie sich Adrian in den Weg, versperrt ihm den Weg und breitet die Arme aus, um dem Jungen zu signalisieren: Bis hierher und nicht weiter! Als erfahrene Polizistin mit Sportausbildung und einer Körpergröße von fast 1,80m kann Daria einen pubertierenden Teenager wie Adrian problemlos in die Schranken weisen.

Adrian, ich lass Sie nicht gehen, denn ich hab hier die Verantwortung für Sie und deshalb gehen Sie jetzt zurück an ihren Platz.“

Das will Adrian nicht auf sich sitzen lassen: „Ey, ich bin schon 15, also kein Baby mehr und allemal alt genug, um allein zu entscheiden, was ich will!“ 

Die erfahrene Kommissarin sieht das anders: „Eben Adrian: Sie sind erst 15 und noch lange nicht in der Lage, alleine zu entscheiden, was jetzt passiert. Also setzen Sie sich wieder an Ihren Platz!“

Daria packt Adrian am Arm (nicht brutal, aber überaus bestimmt) und führt ihn zurück zu seinem Stuhl, wo sie ihn erst wieder loslässt, als er sich hingesetzt hat. Mit so einer Hartnäckigkeit hätte Adian nicht gerechnet: „Werd ich hier jetzt wie´n Schwerverbrecher behandelt oder was???“

Daria bleibt ruhig und lässt sich nicht provozieren: „Nein, Adrian, Sie werden nicht wie ein Schwerverbrecher behandelt, aber ich hab hier verdammt noch mal die Verantwortung und die nehme ich sehr ernst ‒ auch wenn Sie das im Moment nicht verstehen!“

Auf einfühlsam-konsequente Weise versucht Polizeikommissarin Daria, den trotzigen Adrian zum Reden zu bringen. Was bedrückt ihn? Warum ist er von zu Hause abgehauen? Adrian will immer noch nicht reden. Er steht mehrfach auf und will blitzschnell durch die Tür entwischen. Doch Daria bleibt wachsam: Bei jedem Fluchtversuch stellt sie sich vor die Tür und lässt Adrian nicht durch, wobei sie auch auf liebevollen physischen Zwang setzt: Sie umklammert seinen Arm und bringt Adrian immer wieder konsequent an seinen Platz zurück.

Polizeibeamtin Daria tut das nicht nur, weil sie dazu verpflichtet ist, sondern weil sie spürt, dass Adrian eine liebevoll-strenge Mutterpersönlichkeit gut tut. Adrian versucht immer wieder, sich gegen die Beamtin durchzusetzen, doch insgeheim ist er beeindruckt von ihrer Stärke und Konsequenz.

Eine engagierte Polizeikommissarin

Als Polizeibeamtin ist Daria nicht nur streng und konsequent, sondern macht sich auch ernsthafte Gedanken um ihren jungen Schützling:

Adrian, wenn sie nicht nach Hause zurückwollen, dann gibt es andere Möglichkeiten, wo wir Sie unterbringen können. Aber eines werde ich ganz bestimmt nicht tun: Ich kann Sie jetzt nicht einfach alleine zur Tür raus lassen. Wer garantiert mir, dass sie dann heute Nacht nicht irgendwo unter einer Brücke schlafen und erfrieren? Als Polizeibeamtin habe ich schon viele obdachlose Jugendliche gesehen – und glauben Sie mir: Das ist ein Schicksal, das wünsche ich Ihnen ganz bestimmt nicht, da werde ich Sie, wenn es sein muss, auch vor sich selbst schützen. Und wenn sie jetzt weiter suchen zu flüchten, werde ich notfalls auch zum letzten Mittel greifen und Ihnen Handschellen anlegen, wenn es nicht anders geht. Haben wir uns da verstanden?“

Wie bitte??? Von einer Frau in Handschellen gelegt zu werden??? Das ist zu viel des Guten für Adrian in seinem jugendlichen Stolz. Ein letztes Mal fordert er die Polizistin zum Machtkampf heraus:

Was, Sie wollen mir Handschellen anlegen? Als Frau??? Ich glaub´s ja wohl nicht, das will ich sehen!!!“

Kaum hat er zu Ende geschimpft, rennt Adrian mit großen Schritten Richtung Tür, wo er (wieder einmal) blitzschnell zu entwischen versucht.

Nach so vielen Fluchtversuchen macht Daria und setzt Ihr ganzes Können als Polizeibeamtin ein: Blitzschnell packt sie den Jungen, stellt ihn an die Wand, dreht ihm den Arm auf den Rücken und legt ihm Handschellen an. Adrian ist total perplex, mit so viel Entschlossenheit hätte er nicht gerechnet.

Einer Beamtin, die derart energisch durchgreift, hat er nicht mehr viel entgegen zu setzen. Adrian erkennt nun, dass er keine Chance mehr hat und gibt seinen Widerstand notgedrungen auf. Doch da ist nicht nur Resignation, denn insgeheim ist Adrian tief beeindruckt von der Integrität und Beharrlichkeit der Polizistin, auch wenn er das niemals zugeben würde.

Daria setzt nun nicht mehr auf Stärke und Durchsetzungsvermögen, sondern (auch das kann sie als Polizeibeamtin) auf Beschwichtigung und Deeskalation:

Adrian, tut mir leid, dass ich zu diesem Mittel mit den Handschellen greifen muss, aber zu Ihrem eigenen Schutz geht das nicht mehr anders. Ich werde Sie beschützen, notfalls auch vor sich selbst. Mein Angebot gilt aber immer noch: Reden Sie mit mir, ich hab mehr Möglichkeiten, Ihnen zu helfen, als Sie sich vielleicht vorstellen können.“

So langsam taut Adrian auf und fasst Vertrauen in Daria. Er erkennt, dass die Polizeibeamtin nicht nur durchsetzungsstark und konsequent ist, sondern auch geradlinig, aufrichtig und emphatisch. Und was am Wichtigsten ist: Sie scheint es wirklich gut mit ihm zu meinen!

Adrian wird zugänglicher und lächelt verschmitzt. Daria lächelt zurück und die beiden kommen miteinander ins Gespräch: Freundlich und respektvoll, aber nun mit der endgültig geklärten Machtverteilung: Polizeibeamtin Daria ist die Stärkere und legt die Regeln fest, während Adrian erkennt, dass es ihm Grunde ganz gut tut, wenn man als Teenager auch mal festen Halt und klare Grenzen bekommt.

Adrian erklärt der Beamtin, dass er auf keinen Fall mehr nach Hause möchte, weil er von seinen Eltern seit langem nur noch schlecht behandelt wird. Was genau passiert ist, darüber möchte er nicht reden. Jedenfalls jetzt noch nicht, vielleicht später mal, aber eins ist ihm ganz wichtig:

Versprechen Sie mir, dass ich nicht mehr nach Hause muss? Dann mach ich Ihnen auch keinen Ärger mehr!“

Die Polizeibeamtin beruhigt den Jungen: „Adrian, wenn Sie von Ihren Eltern wirklich misshandelt oder erniedrigt werden, dann müssen Sie nicht nach Hause, das verspreche ich Ihnen! Ich rede mit dem Jugendamt und werde auch Ihren Eltern klarmachen, dass es so nicht weiter geht und dass sich etwas ändern muss!“

Adrian ist gerührt und wird plötzlich ganz nachdenklich: „Das würden Sie wirklich für mich tun???“ Er spürt, dass die Polizistin trotz aller Strenge etwas wohltuend Beschützendes auf ihn ausstrahlt.

Natürlich Adrian, das ist mein Beruf und wenn Sie mir sagen sagen, Sie wollen nicht mehr nach Hause, weil sie dort schlecht behandelt werden, dann nehme ich das sehr ernst und dann ist mir das ganz bestimmt nicht egall“

Adrian hat nun endgültig begriffen, dass die Beamtin ihn nicht sinnlos volltexten oder sich bei ihm einschleimen will, sondern dass sie sich aufrichtig für ihn einsetzt. Er erkennt auch, dass Daria ihm die Handschellen nicht angelegt hat, weil sie in ihm einen Schwerverbrecher sieht, sondern dass die Handschellen eine liebevolle Begrenzung zu seinem eigenen Schutz sind.

Adrian kann Darias Autorität nun mehr und mehr akzeptieren. Nicht aus Angst oder Resignation, sondern weil er spürt, dass der Polizeibeamtin ihm einen Halt gibt, den er sich als Teeanger selbst noch nicht geben kann.

Adrian fasst Vertrauen

Daria spürt nun ebenfalls, dass Sie das Vertrauen von Adrian gewonnen hat und will ihm ein wenig entgegenkommen:

Adrian, kann ich Ihnen die Handschellen jetzt wieder abnehmen? Das geht aber nur, wenn ich Ihnen vertrauen kann und Sie mir nicht wieder ausbüxen. Versprechen Sie mir das? Ansonsten Sie sind die Handschellen ganz schnell wieder dran!“

Adrian will jetzt nicht mehr ausbüxen, im Gegenteil: Er ist gerührt und dankbar, dass er einen Erwachsenen gefunden hat, er ihm ein Stückchen Vertrauen schenkt und ihm ein faires Angebot macht.

Adrian hat durch Erwachsene viel Ablehnung und Misstrauen erfahren, deshalb fällt es ihm schwer, Daria zu vertrauen. Inzwischen hat er aber begriffen: Diese Frau meint es ernst und sie steht zu ihrem Wort, sie hat Rückgrat und Charakter! Polizistin Daria ist eine aufrichtige und integre Persönlichkeit: Gleichermaßen liebevoll und streng ‒ so wie Adrian es sich immer gewünscht hat. Deshalb hat Adrian nun ebenfalls kein Problem mehr, der Beamtin entgegenzukommen::

Klar verhalte ich mich ruhig. Ich bleibe auch hier und hau nicht wieder ab, versprochen!“ 

Er ist zwar immer noch in pubertärer Sturkopf, aber selten hat Adrian ein Versprechen so aufrichtig und ehrlich gemeint wie in diesem Moment. Das spürt auch Daria. Sie zieht den Schlüssel und nimmt Adrian die Handfesseln ab. Und tatsächlich: Der vorhin noch so freche und rebellische Teeanger sitzt ganz brav und seinem Stuhl und ist kooperativ wie nie zuvor. Die Polizistin blickt ihn freundlich an:

Und Adrian? Wie geht es Ihnen jetzt, sind Sie ein wenig entspannter?“

Klar, ich bin ganz cool und entspannt, aber Sie helfen mir auch wirklich?“

Ein letzter Rest an Misstrauen schwingt bei Adrian immer noch mit, denn zu oft wurde er schon von Erwachsenen enttäuscht. Daria gelingt es , dass behutsam aufgebaute Vertrauen zu halten. „Natürlich Adrian“, verspricht sie ihm, „ich halte mein Wort, ganz bestimmt!“

Sie geht zum Kühlschrank und kommt mit einem Glas Cola zurück. „Hier Adrian, trinken Sie erst mal was, dann sehen wir weiter!“ Adrian nimmt dankbar an, ist aber sichtlich erschöpft und weiß nicht mehr, was er sagen soll. Die beiden schweigen eine Zeit lang an, Adrian sucht immer wieder Blickkontakt zu Daria. Die Polizistin spürt, dass ihm noch etwas auf der Seele liegt:

Adrian, was gibt´s, wollen Sie noch etwas sagen?“

Adrian weiß nicht so recht, wie er anfangen soll: „Also. … Also das… mit den Handschellen, das war schon okay. Ich wär sonst wirklich abgehauen und hätte wieder Mist gebaut. … Ich hätt echt nie gedacht, dass Frauen so cool durchgreifen können, wenn es sein muss. Ist schon ganz gut, dass ich geblieben bin und dass wir reden können!“

Daria ist gerührt: „Danke, Adrian, das freut mich wirklich, ich hab immer an Sie geglaubt. Ich lege bestimmt niemanden gerne in Handschellen. Erst recht keine Jugendlichen in Ihrem Alter, aber wenn es notwendig ist, dann werde ich es tun.“ 

Dieses Mal ist es Adrian, der beschwichtigt: „Schon gut, Sie müssen sich nicht entschuldigen. Ich war doch derjenige, der Scheiße gebaut hat.“ Adrian kann sich ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen. Durch die Glasscheibe sieht Daria, wie ein Mann und eine Frau auf dem Flur des Polizeireviers warten. Sie kennt die Leute, es sind zwei Sozialarbeiter vom Kinder- und Jugendnotdienst.

So, Adrian, der Kinder- Jugendnotdienst ist da. Ich werde erst mal alleine mit den Leuten sprechen und ihnen die Situation erklären. Sie bleiben bitte hier sitzen und dürfen sich gerne noch eine Cola nehmen, wenn Sie wollen!“

Das lässt sich Adrian nicht zweimal sagen: „Klar mag ich noch eine Cola, danke und bis gleich!“

Bis gleich Adrian, wir finden eine Lösung, ich lass Sie nicht allein!“

Adrian gießt sich ein Glas Cola ein, während Daria auf den Flur geht und den Kinder- und Jugendnotdienst empfängt. Im Gespräch mit den Sozialarbeitern setzt die Polizistin ihre ganzes Verhandlungsgeschick ein. Sie kann erreichen, dass Adrian vorerst nicht mehr nach Hause muss, sondern vom Kinder-und Jugendnotdienst in Obhut genommen wird. Adrian ist erleichtert, dass die Beamtin Wort gehalten und ihn nicht im Stich gelassen hat.

Bevor Adrian mit den Leuten vom Kinder- und Jugendnotdienst mitgeht, verabschiedet er sich mit Handschlag von Daria und dankt für die strenge, aber überaus faire Behandlung. Die beiden empfinden einen aufrichtigen Respekt voreinander und haben durch ihre heutige Begegnung viel voneinander gelernt.

Adrian nimmt sich vor, die Polizistin später noch einmal zu besuchen, auch wenn er weiß: Viel kann sie nicht mehr für ihn tun, in ein paar Jahren ist er ohnehin volljährig und muss seinen eigenen Weg gehen. Trotzdem hat Daria ihm heute etwas sehr Wertvolles mit auf den Weg gegeben: Sie hat ihn ernst genommen, hat ihn mit Respekt und Würde gehandelt, sie hat wirklich versucht, ihm nach besten Kräften zu helfen.

Gleichzeitig spürt Adrian, dass ihm die Polizeibeamtin ein Fels in der Brandung war, deren Strenge und Konsequenz ihm Halt gab. Sie ist kein rückgratloser „Weichei-Erwachsener“, der beim kleinsten Widerstand aufgibt und umfällt, sondern eine starke Frau mit Charakter, die zu ihren Worten steht. Diese Mischung als respektvoller Wertschätzung und liebevoller Strenge tat dem jungen Adrian unglaublich gut. Es ist genau diese Kombination, die er dringend brauchte und die er sich tief im Herzen immer gewünscht hat. Heute hat er sie für einen kurzen Augenblick bekommen, das macht ihn stolz und glücklich 🙂

Adrian hat es auch genossen, von Daria gesiezt zu werden, obwohl er erst 15 Jahre alt ist. Von seinem Vater und anderen Erwachsenen wurde Adrian oft sehr lieblos und erniedrigend behandelt, bekam nur selten Wertschätzung und Anerkennung. Im Alter von 14 Jahren wurde er selbst das erste Mal mit „Sie“ angesprochen, von einer Stewardess im Flugzeug. In dem Moment hatte Adrian das gar nicht bewusst wahrgenommen, aber hinterher war er tief berührt, denn zum ersten Mal war da ein Erwachsener, der Respekt nicht nur für sich selbst einfordert, sondern ihm als Teenager ein Stück davon zurückgibt.

Dieser Moment, als er zum ersten Mal gesiezt wurde, bleib Adrian als der Moment in Erinnerung, wo er sich zum ersten Mal ein Stück ernst genommen fühlte. An dieses Erlebnis fühlte er sich heute erinnert. Polizeikommissarin Daria siezt normalerweise keine Jugendlichen, aber bei Adrian hat sie gemerkt, dass dies ein ungewöhnlicher, aber effektiver Weg ist, wie sie sein Vertrauen gewinnen kann, was ja nach einem zähen, liebevoll-strengen Machtkampf am Ende auch geklappt hat 🙂

Es war wunderschön

Das war also mein zweites Rollenspiel mit Daria. Meine sexuelle Erregung hielt sich in Grenzen, aber auf emotionaler Ebene war das Spiel unbeschreiblich schön und hat mich tief berührt. Der therapeutische Effekt liegt auf der Hand: Indem ich die Rolle des rebellischen, aber liebenswerten Teenagers einnehmen durfte, konnte ich auf anschauliche Weise nacherleben, was mir in meiner eigenen Teenagerzeit gefehlt hat: Ich hätte mir so sehr einen lieben Erwachsenen gewünscht, der mich mit Respekt und Wertschätzung behandelt ‒ anstatt mir ständig vorzuhalten, wie doof und wie unfähig ich bin. Einen Erwachsenen, der sich aufrichtig für mich interessiert und an meinen Problemen Anteil nimmt. Dem ich wichtig bin, der mich nicht allein lässt.

Ich hätte aber auch einen Erwachsenen gebraucht, der hin und wieder streng mit mir ist, der mir Grenzen setzt; der mich notfalls vor mich selbst und meiner eigenen Unreife schützt. Einen starken Erwachsenen, der mir Halt und Orientierung bietet. Der mir einen sicheren Rahmen gibt, in dem ich mich gefahrlos bewegen kann, wo ich genau weiß, was ich darf und was nicht. Es tat unglaublich gut, dass Daria mir diese starke und beschützende Mutterpersönlichkeit gespielt hat, die ich bei meiner eigenen Mutter nie fand. Das mache ich meiner Mutter nicht zum Vorwurf (sie hatte es selbst nicht leicht), aber es war leider so.

Vom Intellekt her wusste ich das alles schon lange. Es berührt jedoch viel tiefer, wenn man solche Einsichten auch mal auf einer körperlichen, auf einer anschaulichen und sinnlichen Ebene erleben darf. So ein Erlebnis wirkt viel nachhaltiger und mitreißender als die rein kognitive Erkenntnis, die immer etwas Abstraktes bleibt. Genau dafür sind solche Rollenspiele gut, denn sie machen Gefühle und Sehnsüchte plastisch erfahrbar. Im Rollenspiel kann man die eigene Vergangenheit sozusagen umschreiben; kann sie reinszenieren, wie man sie sich gewünscht und auch gebraucht hätte. Auch das gibt einen gewissen Trost und stellt eine Art späte Wiedergutmachung dar.

Daria, du hast wieder einmal, wage ich zu behaupten, dein ganzes Können und deine ganze Erfahrung in dieses wundersschöne Spiel gelegt. Du hast die Polizeibeamtin mehr als überzeugend verkörpert. Man merkt, dass du selbst im pädagogischen Bereich gearbeitet hast; dass dir auch der Umgang mit Jugendlichen in Not nicht fremd ist. Das hat deine Verkörperung der Polizeikommissarin noch authentischer und ‒ im wahrsten Sinne des Wortes ‒ fesselnder gemacht.

Ich fand es auch überhaupt nicht schlimm, von dir in Handschellen gelegt zu werden. In Fernsehkrimis sieht es immer so martialisch aus, wenn die Leute Handschellen angelegt bekommen. Als du mich während unseres Spiels in Handschellen legtest, hatte das jedoch nichts Bedrohliches. Im Gegenteil: Die Handschellen waren ein überaus heilsames Symbol für Fürsorge und liebevolle Grenzsetzung, das tat mir richtig gut.

Wenn man so ein Erlebnis überhaupt in Worte fassen kann, dann würde ich sagen: Es war einfach toll, unglaublich schön und richtig große Klasse!!!

Danke von ganzem Herzen 🙂

Dein

Adrian

Mein erster Besuch bei Miss Daria

Mein erster Besuch bei Miss Daria

Es hat lange gedauert, bevor ich mir meine masochistisch-devote Neigung eingestehen konnte. Noch länger hat es gedauert, bis ich mich getraut habe, diese Neigung auszuleben, die von Jugend an in mir schlummerte. Schließlich habe ich den Mut gefasst, Miss Daria anzuschreiben und ihr von meinen geheimen Wünschen zu erzählen. Das hat mich viel Überwindung gekostet, denn ich hatte vorher nie Kontakt zu einer Domina. Wie wird Daria reagieren? Wird sie Verständnis haben für meine Wünsche und Fantasien, die ich an sie herantrage?

Ich merkte schnell, dass meine Berührungsängste unbegründet waren. Noch am selben Tag bekam ich eine ausgesprochen freundliche Antwort von Daria, in der sie mich ermutigte, ihr mehr von meinen Wünschen und Fantasien zu erzählen. Ich schrieb ihr, dass meine Vorlieben in Richtung Spanking und rituelle Bestrafung gehen. Daria antwortete abermals mit sehr verständnisvoll und so vereinbarten wir unseren ersten Termin im Refugium in Hamburg-St. Georg.

Aufregung vor dem ersten Mal

Kurz vor dem Treffen stieg meine Aufregung auf den Höhepunkt, denn ich wusste: Nun ist es soweit, bald darf ich meine erste Erfahrung in der devoten Rolle sammeln, was ich mir schon so lange gewünscht hatte, mich aber nie umzusetzen traute. Nicht nur der E-Mail-Kontakt, sondern auch das erste Treffen verlief jedoch viel entspannter, als ich befürchtet hatte. Ich wurde von Daria freundlich an der Tür empfangen und zum Vorgespräch gebeten, das in lockerer und zwangloser Atmosphäre bei einem Glas Mineralwasser stattfand.

Daria und das Studio machten von Anfang an einen professionellen Eindruck auf mich. Das Refugium ist groß und geräumig, die Duschräume komfortabler und sauberer als manches Hotel. Ich hatte schnell das Gefühl, hier in den richtigen Händen zu sein. Im Vorgespräch entwickelten Daria und ich einen Plan, wie wir unsere erste Session gestalten wollten. Nachdem wir das Finanzielle geregelt hatten, ging es los. Ich musste mich über den Bock legen, wo Daria mich zunächst ein wenig aufwärmte, indem sie verschiedene Schlaginstrumente (in unterschiedlicher Intensität) an mir ausprobierte. Auf diese Weise haben wir getestet, wie viel ich aushalte und wo meine Grenzen liegen. Daria ist verantwortungsvoll und aufmerksam vorgegangen. Wir blieben ständig im Gespräch miteinander, wie es mir geht und wie viel ich noch ertrage.

Wie viel ich an Schmerzen aushalte, war für mich die spannendste Frage, die ich vorher schwer einschätzen konnte. Das Erstaunliche war: Auch als absoluter Anfänger hielt ich mehr aus, als ich gedacht hätte, was sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass Daria mich behutsam und schrittweise an meine Grenzen heranführte. Als mein Lieblingsschlaginstrument erwies sich ein großes, elastisches Spanking-Paddle aus schwarzem Leder. Daria hat damit schon recht ordentlich zugeschlagen. Es tat weh, aber ich konnte es aushalten. Die Schlagintensität war genau richtig für mich.

Nach einer kurzen Pause (wieder ganz entspannt bei einem Glas Wasser) haben wir ein kleines Rollenspiel inszeniert, das ich mir gewünscht hatte. Ich wollte mich unheimlich gern mal in der Rolle eines jugendlichen Straftäters sehen, der ‒ in einem fairen und rechtsstaatlichen Prozess ‒ zu einer körperlichen Züchtigung verurteilt wurde. Daria hat schnell erfasst, wonach ich mich sehnte; mit welcher Art von Ausstrahlung und Ansprache sie mich packen kann.

Ich war also der jugendliche Straftäter, der etwas angestellt hatte und dafür vom Jugendgericht zu fünf Schlägen mit dem Lederpaddle verurteilt wurde. Wobei das Gericht festgelegt hat, dass es eher eine „fühlbare Ermahnung“ sein soll als eine wirklich harte Prügelstrafe. Nach der Hauptverhandlung (sie war nicht Teil unseres Spiels) musste ich mich einige Tage später im Gerichtsgebäude einfinden, wo die Strafe von einer Justizbeamtin vollstreckt werden soll.

Die Justizbeamtin mit dem Lederpaddle

Einer der Spielräume im Refugium wird in unserer Fantasie zum Gerichtsgebäude. Hier sitze ich nun ‒ mit flauem Gefühl im Magen ‒ und warte, bis Daria in ihrer Rolle als Justizbeamtin zur Tür herein kommt. Es ist soweit: Justizbeamtin Daria betritt den Raum und empfängt mich mit den Worten: „Guten Tag, Sie sind der Adrian, nehme ich an?

„Ja“ antworte ich brav, „Ich bin Adrian und soll mich heute hier melden!“ Ich war beeindruckt, wie freundlich und höflich mich Justizbeamtin Daria empfing, obwohl ich als junger Delinquent hier sitze, der bestraft werden soll. Das hatte ich ausdrücklich so vorgeschlagen, denn auch Straftäter bleiben schließlich Menschen mit eigener Würde, selbst wenn sie etwas ausgefressen haben, für das sie geradestehen müssen. Ich habe mich gefreut, dass Daria selbst diesen (eher ungewöhnlichen) Wunsch berücksichtigt hat.

„Meyer mein Name“ fuhr Daria fort. „Ich bin die Beamtin, die heute Ihre Strafe vollstrecken wird. Sie wissen Bescheid, was Sie erwartet?“

„Ja, ich soll fünf Schläge mit dem Paddle bekommen!“ erwidere ich. „Genau, dann kommen Sie mal mit…“ fordert mich Daria auf.

Ich wusste, nun wird ernst, gleich werde ich mein Hinterteil in schmerzvoller Weise spüren. Ich werde zu einem großen Prügelbock mit schwarzem Lederüberzug geführt. Ein schweres und eindrucksvolles Möbelstück. Daria blieb freundlich, aber ihr Ton wurde plötzlich ernst:

„Am einfachsten ist das für uns beide, wenn Sie die Strafe ohne Gegenwehr über sich ergehen lassen. Sonst müsste ich eine Kollegin dazu holen, die Sie fixiert, dann wird es noch viel unangenehmer für Sie. Haben Sie das verstanden?“

Ich erkannte, dass Widerstand sinnlos ist und alles nur schlimmer macht. Daria geht zwar höflich und absolut korrekt mit mir um, aber in der Sache strahlt sie eine unbestechliche Konsequenz aus, vor der es kein Entrinnen gibt. Ich würde heute meine Strafe bekommen, die das Gericht angeordnet hat, soviel ist sicher.

„Keine Sorge“ gebe ich der Beamtin zu erkennen, „Ich werd schon keine Schwierigkeiten machen, will es ja selbst hinter mich bringen…“

„Gut, das Paddle liegt schon bereit, dann würd ich Sie bitten, sich die Hose bis zu den Knien runterzuziehen und sich über den Bock zu legen!“

Mit mulmigem Gefühl lasse ich die Hose runter und lege mich über den Bock. Mein Körper liegt bäuchlings auf dem schweren Lederbock, mit dem Gesicht blicke ich direkt auf den Fußboden.

„Okay, sind Sie bereit?“ will Daria wissen. Ich antworte mit einem tapfer gefassten: „Ja, ich bin bereit!“ 

Dann spüre ich, wie das Lederpaddle fünfmal kräftig auf meine Unterhose niedersaust. Die Schläge tun weh, sind aber aushaltbar. Dennoch muss ich die Zähne zusammenbeißen, so dass die Strafe sehr wohl fühlbar und auch eindringlich ist.

Nach einer knappen Minute ist die Prozedur vorbei. „So, Adrian, das waren fünf Schläge, dann dürfen Sie sich wieder erheben!

Ich erhebe mich und ziehe mir die Hose wieder an, das Hinterteil immer noch spürbar. Nun muss ich noch mit meiner Unterschrift bestätigen, dass ich die Strafe bekommen habe. Daria wendet sich zu mir und blickt mich freundlich an:

„Das war´s, Adrian, damit ist Ihre Schuld beglichen. Alles Gute für Sie, aber ich hoffe, wir müssen uns so schnell nicht wiedersehen!“ 

Zum Schluss werde ich mit Handschlag verabschiedet und darf nach Hause gehen ‒ damit ist das Spiel zu Ende. Ich muss sagen, es war eine faire und maßvolle Strafe, die in meiner Rolle als krimineller Teenager bekam. Die fünf Schläge mit dem Lederpaddle taten weh, aber sie waren nicht überhart oder grausam, sondern genau das richtige für einen übermütigen jungen Mann, der zur rechten Zeit einen spürbaren Warnschuss braucht.

Ein eindrucksvolles Erlebnis

Über dieses kleine Rollenspiel haben wir anschließend noch ausführlich gesprochen. Es tat gut, dass Daria die Rolle der Justizbeamtin so schön strikt und konsequent verkörpert hat. Nach dieser wohltuenden Strenge hatte ich mich gesehnt. Es hat mich ebenso gerührt, dass Daria ‒ so strikt und konsequent sie auch war ‒ mich selbst im Rollenspiel immer fair und respektvoll behandelt hat. Ich bekam meine verdiente Strafe, dennoch wurde ich als Mensch respektiert und nicht gebrochen. Das mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen, aber genau dadurch konnte ich die Strafe besonders gut annehmen und daraus lernen.

Da wir noch ein wenig Zeit hatten (ich hatte eine ganze Stunde gebucht) führten wir das Rollenspiel noch ein zweites Mal durch. Wobei ich Daria signalisierte, dass sie beim zweiten gerne noch ein wenig härter zuschlagen darf, was ich auch tatsächlich gut aushielt. Schließlich war die gebuchte Stunde um. Für das Nachgespräch hatten wir noch jede Menge Gesprächsstoff, schließlich war es mein erstes Erlebnis dieser Art; mit einer Fülle an neuen Eindrücken, die ich zu verarbeiten hatte. Daria stand mir dabei geduldig (und ohne Zeitdruck) zur Seite und half mir, das Erlebte einzuordnen.

Als Daria mich zur Tür begleitete und verabschiedete, fühlte ich mich angenehm zufrieden und entspannt. Sexuell erregt war ich auch, aber das war nicht so entscheidend. Viel wichtiger war die innere Ausgeglichenheit, die mir das Spiel bescherte. Im Rückblick war es absolut richtig, dass ich den Schritt gewagt und Daria angeschrieben habe, denn meine Erfahrungen mit ihr waren ausschließlich positiv. Bei Daria habe ich auch eine Menge über mich selbst gelernt. Ich kann meine

Bedürfnisse jetzt noch besser einschätzen weiß, dass ich mich in der masochistisch-devoten Rolle wirklich zu Hause fühle.

Liebe Daria,

ich danke dir vielmals, dass du dieses kleine Spiel so wundervoll mit mir umgesetzt hat. Du hast die Rolle der respektvoll-strengen Justizbeamtin glaubhaft verkörpert. Es war deine ganz persönliche Kombination aus Härte und Strenge einerseits, aber auch respektvoller, wertschätzender Höflichkeit andererseits, die mich bei unserem Spiel so berührt hat. 

Gerne komme ich wieder zu dir!

Dein

Adrian

A Poem…

from John:

Your Presence is my Present

Strong hands upon my neck
Blood pounding in my ears
Holding back the tears
Hoping there is nothing to fear
Glimpsing stars behind my eyes
Your breath hoarse in my ears
Whispered threats make me erect

Wrists straining against my binds
Hands above my head, strung from the beam
Biting my lips, suppressing my screams
Fear creeps into my mind
Only then the tears appear
Do not wish to be seen as weak
For this is what i seek

The sting of the cane against my cheeks
The bite of the tail resonates
My flesh yearning for more
Flinching but standing tall
Cannot let myself fall
Surrendering to the release

Finally – peace – thank you much more

Ein Spiel – Das Gestüt in der Nähe von Stuttgart

Der Reiterhof…

Am vergangenen Freitagnachmittag gegen 16 Uhr begann es erstmals, das Event des „Gestütes Excentric“. Etwa 45 Minuten entfernt von Stuttgart, in einer Kleinstadt und dann doch ganz weit entfernt. Als ich das Grundstück „des Gestüts“ betrat – über die kleinen Wiesen den Hügel hinauf wanderte, den kleinen alten Teich auf einer der vielen Terrassen betrachtete, in den Wald hinter der Mauer blickte – hatte ich sehr schnell das Gefühl, dass ich in einer anderen Welt, fast in einem anderen Jahrhundert zu sein. Das dazugehörige Gebäude, welches Anfang 1900 erbaut wurde, unterstützte mein Gefühl noch dabei. Es ist über mehrere Etagen sehr vielseitig ausgestattet. Es gibt einen kleinen Stall, verschiedenen Aufenthaltsräume, viele sehr kreativ gestalteten Spielräume und Spielmöglichkeiten und einem Wellnessbereich.

Das Spiel…
…begann am Feuer, als alle zu erwartetenden Gäste Anwesend waren: Die Leiterin des Gestüts Leona, unterstützt von drei weiteren Reiterinnen, Sharka, Freya, Antonina, der Zofe Felicitas und mir (ebenfalls Reiterin) Daria….der ehemalige Leiter des Gestüts, „Glückspilz J.“ und sechs Stallburschenanwärter.
Die Gestütsleiterin Leona verlas „öffentlich“ ein Schreiben – das Geständnis des ehemaligen Gestütleiters. In diesem Schreiben gestand er, das er die beste Zuchtstute gestohlen, verkauft und sich an den Einkünften bereichert hat um sich seinen wilden Lebensstandard zu finanzieren.
Darauf folgte eine Warnung von uns Reiterinnen an alle anwesenden Stallburschenanwärter – ein durchgeführte Züchtigung und Brandzeichnung eines jeden Jünglings. Der Grund dafür ist selbsterklärend, natürlich damit dieses Vergehen in dieser Form nicht nachgeahmt werden kann.
Der „Glückspilz“ wurde besonders dabei besonders hart gezüchtigt und fortan zur Strafe in Ketten gelegt. Alle Stallburschen konnten sich frei auf dem Gelände bewegen, sie sollten sich jedoch in der Nähe aufhalten damit sie für die die verschiedenen Auswahlverfahren, Spiele, Veranstaltungen und Prüfungen schnell aufzufinden waren.
Für die Stallburschen und Stiefelknechte gab es sehr viele Aufgaben zu erfüllen und sie wurden sehr eingehend geprüft. Dabei wurden die individuellen Fähigkeiten der Knaben, meist in 1/2:1 Situationen (Eine Reiterin/oder Zofe oder zwei Reiterinnen und ein Prüfling) herauskristallisiert. Wir haben uns für diese sehr intensive Prüfungsmethode entschieden, da es im Gestüt sehr individuelle Anstellungen zu besetzen gibt und wir sie sehr detailliert in einer Prüfungssituation herausfordern wollten. So werde ich hier leider nicht alle einzelnen „Prüfungssettings“ aufführen können. Aber es darf gesagt werden, wir haben alle Anwärter körperlich sehr eingehend untersucht, innerlich, äußerlich und auch konstitutionell. Es wurde auch körperlich gestraft um Belastbarkeit zu testen. Wir haben einzelne Knaben sehr bewusst öffentlich ausgestellt und dressiert, um heraus zu arbeiten wie sie das Gestüt präsentieren. Und wir haben uns zur Belustigung auch herausgenommen, die nackten Burschen über den Hof des Gestüts zu jagen und zu finden und sie wieder einzufangen.
Zum Ende der 24 stündigen „Gestütsveranstaltung“ haben wir Reiterinnen uns jeden einzelnen Stallburschen noch einmal in gemeinsamer Runde „vorgenommen“ und „besprochen“ und anschließend für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Bei unserem Anwärter A. wurde besonders hervorgehoben, das er gute Fähigkeiten besitzt, das Gestüt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber auch seine körperliche Konstitution wurde von uns auf mehreren Ebenen positiv getestet. Dabei stellte sich eine weitere große Begabung heraus, das Reinigen und Vertikutieren der Wiesen des Gestüts. Der Glückspilz J. hat ein sehr großes Talent im aufnehmen seiner Strafen aber auch im Zeichen der „Entfesslungskunst“ bewiesen. Darüber hinaus wird er in Zukunft die „Bullenzucht“ betrauen. Beim Burschen H. ist seine Leistung als „Insektenvernichter“ hervorzuheben. Ebenso wurde seine „Fingerfertigkeit“ gelobt und darüber hinaus waren wir Reiterinnen uns geschlossen darüber einig, das H. zukünftig ausgezeichnet unsere „Zuchthengste“ in der Öffentlichkeit präsentieren kann. Beim präsentieren der „Hengste“ war auch, (der noch sehr junge und wilde) Anwärter M. zu erwähnen. Er bewies dabei großes Talent, ebenso in seiner Fähigkeit als „Stiefelknecht“ und er beeindruckte in der Deutlichkeit seines „Zeigers“. C. war leider nur am Freitag zugegen, hat jedoch ebenfalls sehr gute Leistungen (sehr gute Fähigkeiten in Durchsetzungskraft, Darstellung und Entfesselungskunst 😉 ) gezeigt und wurde ins Gestüt übernommen. Auch übernommen wurden selbstverständlich die beiden Stallburschen R. und W. Beide haben ein besonderes Geschickt darin für Leib und Wohl zu sorgen. Auch zeigten beide eine sehr hohe Belastbarkeit. Ihnen wird, da sie sehr viele ausgezeichnete Eigenschaften mitbringen (in meinen Augen) eine Anstellung in den höheren Rängen der Stallburschen bis hin zur Assistenz der Gestütsleitung Leona zuteil.
Es war ein ganz wunderbares Event des Gestüts! Ich habe absolut keinen Zweifel daran, das das Gestüt in den Händen der neuen Leitung, dem hervorragenden Reiterrinnenteam, in Kombination neuen Stallburschenteams eine erfolgreiche Zukunft hat und ich freue mich sehr ein Teil davon zu sein.
Vielen Dank an euch alle für die schöne Zeit 🙂
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Sexarbeiterin

Eine Bekannte von mir hat einen Dokumentarfilm über ihre Leben als Tantramasseurin und somit als „Sexarbeiterin“ gedreht. Sie tourt gerade damit durch Deutschland. Er wird am 6 März noch mal in Hamburg in 2001 zu sehen sein.

Gestern Abend habe den Film angesehen. Tolles Werk, er gibt einen Einblick in den teils sehr banalen Alltag einer „Sexarbeiterin“ und auch Themen wie Stigmata und die politische Situation werden aufgegriffen.

Ein sehr zu empfehlender Film. Hier der Link:

Sexarbeiterin 

Langzeiterziehung

Seit Beginn des Jahres habe ich nun wieder einen festen Sklaven unter Vertrag. F. war von Beginn an, ein sehr folgsamer, hingebungsvoller Zögling, er ist sehr wissbegierig ist und alles ihm Zugewiesene sofort umsetzt.

Meine Kollegin in Stuttgart, Lady Leona hat mich im Bezug auf Langzeiterziehung wohl am meisten inspiriert. Sie hat einige ganz wunderbare Sklaven zu ihren Füßen und diese zum Teil schon seit vielen, vielen Jahren. Es ist bei weitem nicht nur ein Spiel oder eine Session, vielmehr eine Lebensphilosophie.

Ich selber hatte bisher nur einmal einen eignen Sklaven unter Vertrag. Über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren habe ich mich seiner Erziehung angenommen und es hat mich erfüllt und inspiriert. Somit freue ich mich umso mehr nun einen neuen Zögling unter meinen Fittichen zu haben.

Grundsätzlich liegt es mir eher mit Menschen Verbindlichkeiten einzugehen, gerne natürlich auch mit meinen Gästen. Es ist mir wichtig Beziehungen aufzubauen in der es Vertrauen gibt und eine gemeinsame Basis entsteht. Es keineswegs nur eine „Dienstleistung“ die ich anbiete, ich nehme die Kontakte zu alle meinen Sklaven, Zöglingen und Gästen und deren Wünsche und Interessen sehr ernst.

Bei einer Langzeiterziehung eines Sklaven ist es eine große Verantwortung die mir anvertraut wird. Im Rahmen des Vertrages sind Regeln und Erziehungsmaßnahmen festgesetzt und ich nehme mich eines „Erziehungsauftrages“ an. Ein großes Bestreben ist es dabei, dass mein Zögling sich gut entwickelt, natürlich in eine Richtung die ihm selber in seinem persönlichen Leben gut tut. Dementsprechend mache ich mir natürlich Gedanken – Gesundheit, soziale Interaktion, Nachhaltigkeit spielen dabei auch eine Rolle – schließlich heisst es ja „Lang“-Zeit und ich möchte lange Zeit Spaß und Freude mit meinem Sklaven haben.

Da war es das wichtigste der Worte „Spaß“ – letzten Endes geht es in erster Linie um Spaß, ich möchte meinen Spaß haben, mein Sklave soll sich richtig gut in seine Rolle einfühlen können und ebenfalls seinen ganz eigenen Genuss daraus ziehen können.

Umgesetzt gibt es regelmäßige Treffen im Studio und auch außerhalb – einen richtigen Erziehungsalltag in dem Eingangserzüchtigungen, zu erfüllende Aufträge, normale Sessions, Strafen, Partybesuche etc. sich abwechseln.

F. hat im Studio bereits als Putzsklave gedient, mich für normale Sessions besucht, zu Hause kleine Reparaturen und Einkäufe erledigt und sogar einen Workshop für Fußrefelexzonensmassage belegt um seine Fußmassagekünste zu erweitern.

Ich bin sehr dankbar und freue mich über Deine gute Entwicklung, lieber F.

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Ein nachmittag Julie Blue

Es ist Sonntag und um 14:30 Uhr klingelt es an der Studiotür – Jan (Namen geändert) ein attraktiver Mann mit feinen Gesichtszügen.

Jan hat den Wunsch zu einer Frau, speziell zu einer „willenlosen Latexpuppe“ verwandelt zu werden, nach der sich jeder Mann umsehen würde.
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Das sagt man mir nicht zweimal – wir verbringen unsere Session zwischen Fetischraum und TV-Galerie. Neben Anproben und Fotos gibt es noch etwas Lauftraining und der rote Lippenstift darf natürlich nicht fehlen. Auf den Fotos ist sie zu sehen – Julie Blue – eine heisse, attraktive Lady mit wunderbaren Kurven (und längere Beinen als meine eigenen ;-))

Es war eine sehr tolle Begegnung. Vielen Dank für die Hingabe, Julie Blue*

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Ein Genießer schreibt…

Tantra-SM-Massage im Juli und November

Ich fasse hier mal zwei Besuche bei Miss Daria in Stuttgart zusammen. Anfang diesen

Jahres bin ich beim Stöbern im Internet irgendwie auf die Homepage von Miss Daria

gestoßen. Was ich dort gelesen habe, besonders über die Tantra-SM-Massage, hat mich

schon sehr angesprochen, aber dann Hamburg, von mir aus gesehen „am anderen Ende

der Republik“ … zum Glück entdeckte ich noch „zu  Gast in Stuttgart …“ na, das ist fast

um die Ecke. Also gleich mal angerufen, sehr angenehmes Telefonat mit dem Ergebnis,

dass wir für Anfang Juli einen Termin gemacht haben.

Mit SM habe ich eigentlich nichts am Hut, entsprechend nervös war ich dann auch, als

ich an der Haustür geklingelt habe. Daria öffnete, eine sehr attraktive Frau – die Bilder

im Internet haben nicht gelogen – und sehr sympathisch. Das Vorgespräch hat mich

überrascht, über solche Dinge reden ist ja heikel, aber sie schaffte es, sofort eine so

entspannte Atmosphäre zu schaffen, dass es gar kein Problem war. Vorlieben? – Hm,

eigentlich nur mal reinschnuppern, das „von zart nach hart-Spiel“, aber allenfalls mit

soften Sachen, kratzen oder so … Sie sagte, dass sie sich vorstellen kann, was ich meine,

und solle sie mal machen lassen. Gesagt, getan, ich gehe jetzt nicht ins Detail, dazu

sage ich mal ganz frech: „Lernt sie selber kennen!“, jedenfalls war es ein tolles Erlebnis,

sie beherrscht das „von zart nach hart“ perfekt und das Happy End entsprechend, wow,

Tiefentspannung pur. Und sie rannte dann nicht sofort davon, sondern ließ die Session

schön sanft auslaufen. Nachgespräch, wir stellen beide fest, dass es gerne ein weiteres

Mal geben darf, ich verspreche nichts, aber dann im November sind wir doch wieder

miteinander verabredet.

Ich habe aber nochmal Gesprächsbedarf, das erste Mal war zwar sehr schön, aber

teilweise ganz schön schmerzhaft, ob es nicht ein bisschen sanfter ginge … kein Problem,

nach dieser Absprache schafft es Daria, die erste Massage noch zu toppen, es ist einfach

wahnsinnig schön, und ich darf auch ein paar Streicheleinheiten zurückgeben. Daria

schreibt über sich „Ich bin eine sehr sinnliche Frau …“, das kann ich nur bestätigen, und

wer sich ihr anvertraut, wird bestimmt nicht enttäuscht. Sie gibt ihren Gästen sehr viel,

weil sie die seltene Gabe hat, Bedürfnisse erspüren zu können und weil sie ihre Arbeit

gerne und mit Freude macht. Spätestens im Juli nächsten Jahres werde ich wieder

einen Termin mit ihr machen, ab und zu sollte man sich schon was besonderes gönnen!

Von G.

Oh Tannebaum

Fröhliche Weihnachten und wunderbare Feiertage für Sie, euch und alle die, die diese Zeilen lesen*

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Hier zum Feste von Mistress Dionne und mir – verübt an meinem lieben Sklaven F. – ein kleiner Tannenbaum 😉

Vielen Dank Dionne und lieben Dank an F. (fürs herhalten) und für die schöne Session gestern*

Alles Liebe Miss Daria*

Mein ersten Versuche – Fadenziehbilder

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Nadeln reizen mich ja schon länger und ich liebe es mit Nadelbondage, Pullings und „Nadeln im Allgemeinen“ meine Sessions zu versüßen. Im Internet sah ich schon mehrfach Fotos mit Nadeln und Fäden aus denen Bilder gemacht wurden.

Hier mein erster Versuch – ganz sicher nicht mein letzter – wobei mich das ein wenig an den Kunstunterricht in der Grundschule erinnert hat 😉 Damals hies es „Fadenziehbilder“ und es waren keine Nadeln – sondern Nägel auf einem Brett….

Das hier macht definitiv mehr Spaß 🙂

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